From now on in English.

From now on in English.

As a German person I wanna stand up for myself even before anyone even ends up clicking himself though my website: ze English language is certainly not my mother tongue, however I zink it is still good enough for offending someone on an international scale. Here is what I sound like in real life:

 

Wer still sein will muss leiden.

Wer still sein will muss leiden.

Welch geniale Entfremdung des altbekannten, deutschen Sprichwortes habe ich mir gerade einfallen lassen. Und warum lese ich meinen ersten Satz nach einer Ewigkeit der schreiberischen Abstinenz immer wieder und finde ihn so komisch? Und warum ist es so, dass ich nun auch den zweiten Satz immer und immer wieder Korrektur lese, nur um dann zu merken, dass dieser ebenfalls komisch daher kommt. Und warum reihe ich nun lauter Fragen aneinander, die allesamt mit dem selben Anfang beginnen? Als hätte ich das Texten verlernt.

Wie dem auch sei. Ich habe nun für einige Zeit die Fingerkuppen still gehalten. Warum dem so war, tut eigentlich nichts zur Sache. Ich habe den Tim Bendzko gemacht – inklusive dem Retten der Welt, exklusive der beschissenen Musik.

Es ist ja auch wahrlich nicht so, als würden da draußen Heerscharen von Lesern auf mein geistiges Gulasch warten (ist es das Gulasch oder der Gulasch? Das ist hier die Nutella-Frage!). Doch falls es da draußen irgendjemanden gibt, der sich meine Gedanken durchliest, dann zitiere ich für diese Person einen der größten Politiker der jüngeren Menschheitsgeschichte mit den Worten:

„I´ll be back.“

John F. Kennedy war einfach ein begnadeter Redner!

Im Übrigen geht an diesem noch jungen Samstag schon ordentlich die Post ab. In Russland ist eine Boeing aus der Luft heraus gefallen und in Istanbul fliegen Menschen in die Luft hinein.

Hallo Zynismus.

Batholonew

24/11/2015 „Türkische Luftwaffe schießt fremden Kampfjet ab“

24/11/2015 „Türkische Luftwaffe schießt fremden Kampfjet ab“

Soeben kam wieder einmal eine Push-Mitteilung rein. Im Zuge der momentan vorherrschenden Informationslage werde ich definitiv nicht weiter auf Meldungen wie eben jene eingehen, sondern durchaus polemisch auf das „große Ganze“ verweisen. Wir Menschen verspüren immerzu den Drang, zu erfahren, wo die Dinge herkommen und warum sie eben so sind, wie sie sind. Aus diesem Grund gibt es nun hier den Link zu einem Vortrag von Dr. Michael Lüders. Manche nennen ihn einen Verschwörungstheoretiker. Ich bezeichne ihn als einen Menschen, der das Kind bei seinem Namen nennt. Tusch!

„Wer den Wind sät…“ ein Vortrag von Dr. Michael Lüders

Batholonew

ZU KURZ GEKOMMEN.

ZU KURZ GEKOMMEN.

VORWORT

Zu aller Anfang möchte ich den kurzen Moment des Warmtippens nutzen um ein paar Worte zur Absicht dieses Essays zu verlieren. Warum gerade ich – der absolute Normalo, das Fähnchen im Wind – nun vor dem Laptop sitze und mir zum Ziel gesetzt habe, einen gesellschaftskritischen Text zu schreiben, ist mir fast ebenso schleierhaft wie das, was derzeit wieder einmal in unserem Land passiert. Vielleicht ist es mein nach 27 Jahren des Lebens immer stärker werdender Geltungsdrang, der mich zum Trittbrettfahrer macht und mir mit schier unglaublicher Kraft befiehlt, einen Text zu gesellschaftlichen und sozialen Ereignissen zu schreiben. Vielleicht ist es aber auch einfach die verzweifelte Stimme in mir, die es mir vorschreibt, mich mit dem Tippen dieser Zeilen selbst zu therapieren. Wobei letzteres wahrscheinlich am ehesten zutrifft, da ich bereits jetzt nach sechzehn Zeilen verschiedene Gefühle in mir bemerke, die es anzugehen gilt. Verzweiflung, Trauer, Wut und doch auch eine gewisse Portion pragmatische Besonnenheit bringen mich dazu, vollends in einem Moment der Emotionalität aufzublühen und meinen Gedanken Luft zu machen.

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