Das Utopie-Syndrom.

Das Utopie-Syndrom.

Auch jemand wie ich stellt sich oftmals die Frage, warum permanent über böse Menschen geredet wird, die vermeintlich nicht bösen Menschen etwas wegnehmen und ihnen Schaden zufügen möchten. Diesen beiden Gruppen von Menschen werden von einer höheren Macht verschiedene Attribute zugewiesen. Die eine Gruppe wird dann beispielsweise Schurkengruppe genannt und die andere Opfergruppe. Nur kommt dann die Frage auf, ob beide Lager jeweils der ihr zugewiesenen Gruppe gerecht werden können.

Kann ein Schurke immer ein Schurke sein? Warum ist er ein Schurke? Und vor allem: hat er jemals den Vorsatz gehabt, ein Schurke zu sein? Gleiches gilt für das Opfer.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Erkenntnis dessen ist der Rollentausch. Doch was eigentlich so simpel klingt, ist in Wirklichkeit die härteste Disziplin im gesellschaftlichen Leben, denn da, wo zwei Extreme aufeinander treffen, da macht das Tauschen Angst.

Diese drei Absätze gelten zwei Gruppen: der Gruppe der Flüchtlinge und der Gruppe der Bürger.

Ich fand das Tauschen schon immer spannend.

batholonew

Deutschland nun auch „offiziell“ gegen den IS.

Deutschland nun auch „offiziell“ gegen den IS.

Ich sitze gerade am Laptop und erfahre nun von der Bestätigung einer deutschen Beteiligung im Kampf gegen den Islamischen Staat.

Dieser werte Herr zeigt euch in diesem Video, wie Ihr die baldige Apokalypse überleben werdet. In diesem Sinne:

Und neben allem Zynismus empfehle ich dieses Buch:

Fritz Riemann – Grundformen der Angst

Batholonew

 

 

Das stärkste Instrument: keine Angst haben.

In einer Pressekonferenz machte der US-Amerikanische Präsident Barack Obama mehr als deutlich, dass sich die Koalition der westlichen Supermächte nicht vom Islamischen Staat in die Knie zwingen ließe und dass man alles dafür tun würde, diese Unheil bringende Terrororganisation zu zerschlagen. Dazu ein kurzer Kommentar von Paul Watzlawick:

Paul Watzlawick – Anleitung zum Unglücklichsein

Batholonew

ZU KURZ GEKOMMEN.

ZU KURZ GEKOMMEN.

VORWORT

Zu aller Anfang möchte ich den kurzen Moment des Warmtippens nutzen um ein paar Worte zur Absicht dieses Essays zu verlieren. Warum gerade ich – der absolute Normalo, das Fähnchen im Wind – nun vor dem Laptop sitze und mir zum Ziel gesetzt habe, einen gesellschaftskritischen Text zu schreiben, ist mir fast ebenso schleierhaft wie das, was derzeit wieder einmal in unserem Land passiert. Vielleicht ist es mein nach 27 Jahren des Lebens immer stärker werdender Geltungsdrang, der mich zum Trittbrettfahrer macht und mir mit schier unglaublicher Kraft befiehlt, einen Text zu gesellschaftlichen und sozialen Ereignissen zu schreiben. Vielleicht ist es aber auch einfach die verzweifelte Stimme in mir, die es mir vorschreibt, mich mit dem Tippen dieser Zeilen selbst zu therapieren. Wobei letzteres wahrscheinlich am ehesten zutrifft, da ich bereits jetzt nach sechzehn Zeilen verschiedene Gefühle in mir bemerke, die es anzugehen gilt. Verzweiflung, Trauer, Wut und doch auch eine gewisse Portion pragmatische Besonnenheit bringen mich dazu, vollends in einem Moment der Emotionalität aufzublühen und meinen Gedanken Luft zu machen.

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